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Mit dem neuen Projekt Community Health Nursing (CHN) erweitert die alsterdorf assistenz ost ihr Angebot im Stadtteil Bergedorf. Gemeinsam mit einer sozialpädagogischen Fachkraft baut Community Health Nurse Sarah Klimm ein neues Unterstützungsangebot auf. Im Interview berichtet sie, worum es dabei geht und welche Chancen sie darin sieht.
Sarah, was ist das Ziel des CHN-Projekts?
Unser Ziel ist es, Menschen im Stadtteil Bergedorf dabei zu unterstützen, möglichst lange selbstbestimmt und gesund in ihrem eigenen Zuhause zu leben. Wir möchten dazu beitragen, Pflegebedürftigkeit möglichst zu verhindern oder zumindest hinauszuzögern und Menschen dabei begleiten, gesund älter zu werden.
Wie unterstützt das Projekt die Menschen vor Ort?
Wir verbinden pflegerische und sozialpädagogische Kompetenzen und bauen quartiersbezogene Unterstützungsstrukturen auf. Dazu gehören Beratung, Gesundheitsförderung, Prävention sowie die Vermittlung und Koordination von Pflege- und Unterstützungsangeboten. Außerdem möchten wir Netzwerke stärken und Gruppenangebote entwickeln, die sich an den Bedürfnissen der Menschen im Quartier orientieren. Unser Angebot ist dabei bewusst mobil angelegt und nicht an einen festen Standort gebunden.
An wen richtet sich das Angebot?
Das Angebot richtet sich an alle Menschen im Stadtteil, die Fragen rund um Gesundheit, Pflege, den Alltag oder soziale Teilhabe haben. Uns ist wichtig, frühzeitig Unterstützung anzubieten und gemeinsam Lösungen zu finden.
Was macht das Projekt für dich besonders?
Mich begeistert vor allem, dass wir etwas Neues aufbauen können. Die Verbindung von Pflege und Netzwerkarbeit bietet viele Möglichkeiten, Menschen ganzheitlich zu unterstützen. Gleichzeitig ist die Rolle der Community Health Nurse in Deutschland noch relativ neu. Deshalb gehört es auch zu unserer Aufgabe, das Berufsbild bekannter zu machen und gemeinsam mit unseren Netzwerkpartnern weiterzuentwickeln.
Wo siehst du die größten Herausforderungen?
Eine Herausforderung ist es, Menschen zu erreichen, die bisher kaum Unterstützung in Anspruch nehmen – etwa weil sie allein leben, sich zurückziehen oder Sprachbarrieren bestehen. Gerade diese Menschen möchten wir mit unserem Angebot erreichen.
Wie können andere das Projekt unterstützen?
Indem sie das Angebot bekannt machen. Je mehr Menschen davon erfahren, desto mehr können von der Unterstützung profitieren.
Vielen Dank für das Gespräch!