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Mit dem Projekt BEE – Bildung, Erfahrung, Engagement setzt die alsterdorf assistenz ost die Förderlinie BELL – Bildung und Engagement ein Leben lang im Rahmen des ESF Plus-Programms der Europäischen Union um. Ziel des Projekts ist es, Menschen ab 60 Jahren für freiwilliges Engagement zu gewinnen, sie zu qualifizieren und langfristig zu begleiten – insbesondere im inklusiven Sozialraum.
Erfahrung weitergeben, Begegnung schaffen
Viele ältere Menschen möchten sich aktiv einbringen und verfügen über wertvolle Lebens- und Berufserfahrungen. Gleichzeitig fehlen häufig passende Möglichkeiten, dieses Potenzial sinnvoll einzusetzen – besonders im inklusiven Kontext. Genau hier setzt das BEE-Projekt an.
Im Mittelpunkt steht die Idee, gesellschaftliche Teilhabe aktiv zu gestalten: Menschen mit und ohne Behinderungen kommen zusammen, lernen voneinander und entwickeln gemeinsame Angebote im Sozialraum. So entstehen Begegnungen, neue Perspektiven und konkrete Formen gelebter Inklusion.
Vielfältige Engagementmöglichkeiten
Die Freiwilligen engagieren sich in Treffpunkten und Wohnangeboten der aaost. Dort gestalten sie – orientiert an ihren Interessen und Stärken – unterschiedliche Gruppenangebote gemeinsam mit Menschen mit Behinderungen und weiteren Menschen aus dem Sozialraum.
Die Einsatzmöglichkeiten sind bewusst offen gestaltet und reichen von:
Ziel ist es, Räume für Begegnung, Austausch und gemeinsames Lernen zu schaffen.
Qualifizierung und Begleitung
Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist die fachliche Begleitung der Freiwilligen. Dafür bietet BEE praxisnahe und bedarfsorientierte Bildungsangebote an, darunter:
Die Inhalte orientieren sich an den Interessen und Bedürfnissen der Teilnehmenden. Gleichzeitig werden sie gezielt auf ihre Rolle vorbereitet und während ihres Engagements begleitet.
Aktueller Stand des Projekts
Derzeit engagieren sich bereits 13 Freiwillige im Projekt und bringen ihre Erfahrungen in verschiedene Angebote ein. Im Juni starten die ersten Workshops zum Thema Unterstützte Kommunikation (UK).
Darüber hinaus werden Kooperationen mit relevanten Partner*innen weiter ausgebaut, neue Bildungsangebote entwickelt und zusätzliche Einsatzmöglichkeiten vorbereitet. Ziel ist es, während der Projektlaufzeit mindestens 60 Ehrenamtliche über 60 Jahre – mit und ohne Behinderung – zu gewinnen und zu qualifizieren.
Mitmachen und vernetzen
Mit dem BEE-Projekt reagiert die aaost auf einen deutlich erkennbaren Bedarf: Viele ältere Menschen möchten sich engagieren, finden jedoch keine passenden Strukturen. Gleichzeitig brauchen inklusive Sozialräume neue Impulse und unterstützende Angebote.
Wer Interesse an einem Engagement hat oder Menschen kennt, die sich einbringen möchten, kann sich gerne an die Projektleitung Julia Hochfeld wenden. Die aaost freut sich über Austausch, Vernetzung und neue Ideen für gemeinsames Engagement im Sozialraum.
