Digitale Assistenz –
ein innovativer Schritt zu mehr Unabhängigkeit

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Jeder Mensch hat ein Recht auf Teilhabe – und somit auch auf Digitalisierung. Damit auch Menschen mit Behinderung von der Digitalisierung profitieren können, erproben wir ein videogestütztes Serviceangebot für Menschen mit Behinderung.

Neben der unmittelbaren und persönlichen Assistenz soll die zusätzliche Videoassistenz noch mehr Flexibilität und Selbstständigkeit ermöglichen. Über ein Tablet, ein Smartphone oder einen Computer können Klient:innen mit speziell geschulten Assistenten:innen in Kontakt treten. Dadurch, dass einzelne Unterstützungsleistungen digital, spontan und mit geringem Aufwand angeleitet werden können, sind Klient:innen nicht mehr ausschließlich auf ihre fest vereinbarten Assistenzzeiten angewiesen.

Die Idee der digitalen Assistenz kommt aus den Niederlanden. Hier wird das Angebot bereits umgesetzt und von verschiedenen Trägern der Eingliederungshilfe intensiv genutzt. Basis ist die App „DigiContact“, die durch visuelle Klarheit und eine Reduzierung der Funktionen für Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen leicht bedienbar ist.

Nachdem von September bis Dezember letzten Jahres in einer ersten Testphase die Videoassistenz 2 Stunden täglich getestet wurde, konnten viele Erkenntnisse gewonnen werden, die jetzt in die zweite Testphase einfließen. Es hat sich gezeigt, dass Interesse an dem Angebot besteht und aus Sicht der Klient:innen und Assistent:innen ein Mehrwert für die Klient:innen dadurch entstehen kann. Momentan wird nach und nach ein Team aufgebaut, welches die Videoassistenz durchführt und das Konzept mit weiterentwickelt. Die Videossistent:innen erhalten Schulungseinheiten für das professionelle Verhalten vor der Kamera, zur Bedienung der Geräte und der App, zur Dokumentation sowie zum Ablauf der Routine- und Krisengespräche. Es wird weiterhin mit der niederländischen Version „DigiContact“ gearbeitet, da wir von den bisherigen Nutzer:innen sehr positive Rückmeldungen zur Bedienbarkeit erhalten haben. Interessierte werden – wenn keine eigenen Geräte vorhanden sind – leihweise mit Hardware ausgestattet und langsam an die Nutzung der App herangeführt.

„Unser Ziel ist es, einen rund um die Uhr erreichbaren Service aufzubauen. Für die Menschen mit Behinderung bringt der 24-stündige Service den großen Vorteil, dass sie immer dann Unterstützung erhalten, wenn sie Hilfe benötigen oder ein Gespräch suchen – etwa in akuten „Krisensituationen“, sagt Lena Grote, die das Projekt bei der alsterdorf assistenz ost leitet.

Wie Sie unterstützen können

Bisher ist Videoassistenz kein Bestandteil der Regelfinanzierung und kann nicht aus Mitteln der Eingliederungshilfe finanziert werden – daher benötigt das Projekt Spendenmittel! Damit können wir die WLAN-Ausstattung vor Ort aufbauen, Klient:innen und Mitarbeiter:innen mit Tablets oder PCs ausstatten und die personelle Ressource für den Aufbau und die Implementierung sicherstellen. Wir freuen uns sehr über Unterstützung, um dieses Projekt erfolgreich etablieren zu können.

Kontakt

Lena Grote
Projektleitung

Mobil:

0170. 916 75 12


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alsterdorf assistenz ost: Digitale Assistenz

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