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Mit Achtsamkeit gegen Gewalt:

Unser Schutzkonzept für Kinder und Jugendliche

 

Kinder und Jugendliche sind besonders schutzbedürftig. Um auch schon präventiv ihr Recht darauf zu stärken, ist am 1. Januar 2012 das Bundeskinderschutzgesetz in Kraft getreten. Einrichtungen der Jugend- und Eingliederungshilfe benötigen seither Konzepte zum Schutz vor Gewalt und sexueller Ausbeutung, um eine Betriebserlaubnis zu erhalten.

 

Die alsterdorf assistenz ost gemeinnützige GmbH hat als Tochter der Evangelischen Stiftung Alsterdorf (ESA) ihre Wurzeln in der Arbeit für Menschen mit Assistenzbedarf. Wir stellen seit langem an uns selbst die Anforderung, den Schutz unserer Klienten vor jeglicher Grenzüberschreitung zu gewährleisten und kontinuierlich zu verbessern. Besonderes Augenmerk wird dabei auf alle Formen von Gewalt gegen Kinder und Jugendliche – insbesondere sexualisierter Gewalt – durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelegt, sowie auf gewaltsame Übergriffe unter Kindern und Jugendlichen, die bei uns leben.

 

Bis Anfang 2016 wollen wir unser bisheriges Konzept weiter ausbauen, um es noch transparenter zu gestalten, Beschwerdemöglichkeiten noch barrierefreier zugänglich zu machen und Verdachtsmomente noch strukturierter aufzuklären.Geplant ist unter anderem eine „Verhaltens-Ampel“, die Kinder, Jugendliche, Eltern und Mitarbeiter gemeinsam erarbeiten. Sie wird als Plakat in jedem Haus präsent sein: Auf einen Blick wird hier ersichtlich, was Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Hinblick auf ihr Verhalten gegenüber Kindern und Jugendlichen dürfen und was auf keinen Fall zulässig ist.

 

Darüberhinaus planen wir einen Verhaltenskodex für Mitarbeiter zum Umgang mit Nähe, Distanz, Gewalt und Risikosituationen und haben einen eigenen Kinderrat in unserem Angebot Kinderwohnen installiert.