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Fürsorge und Selbstfürsorge

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für sich und für unsere Klienten

Professionelle Begleitung auf Augenhöhe ist uns wichtig, wenn wir unseren Klienten begegnen und ihre Bedarfe erkennen. Mit über 940 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stehen wir Menschen zur Seite, die im eigenen Wohnraum oder Lebensgemeinschaften leben und stundenweise oder rund um die Uhr betreut werden.
Diese Aufgabe ist eine Herausforderung.
Unsere multiprofessionellen Teams haben sich zum Ziel gesetzt, das Inklusionsverständnis zu leben.

 

Wie befähigen wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dazu?
In regelmäßigen Treffen auf unterschiedlichen Mitarbeiter-Ebenen nehmen wir die Anliegen und Bedarfe aller mitwirkenden Akteure wahr. Damit sorgen wir für ein neues Verständnis der Unterstützung für unsere Klienten.
In regelmäßigen Dienstbesprechungen tauschen wir uns über unsere täglichen Herausforderungen aus und vereinbaren verbindliche Entscheidungen.
Interne Fort- und Weiterbildung sind für uns selbstverständlich, persönliche Weiterentwicklungswünsche unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter heißen wir willkommen und wir unterstützen Sie dabei!

 

Attraktive soziale Leistungen zeichnen uns aus. 
Das gesundheitliche Wohlbefinden unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichert unsere Leistungsfähigkeit, deshalb sorgen wir in unserem Steuerkreis Gesundheitsschutz für innovative Ansätze.
Wollen Sie dabei sein?
Ihre Mitarbeit ist uns herzlich willkommen!

»Mit Humor geht vieles leichter«
Maiken Liss

Maiken Liß
Assistenzteamleitung
Ambulantes Team
Scheidingweg

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Schon in den zehn Jahren als Assistentin in einem Ambulanten Team von alsterdorf assistenz ost habe ich mir bei meinen Führungskräften einiges abgeschaut. Und trotzdem war es etwas anderes, als ich 2012 selbst die Leitung für das neue Ambulante Team Scheidingweg übernommen habe. Plötzlich hatte ich eine ganz andere Verantwortung und musste Entscheidungen treffen, damit sich die von uns betreuten Familien, aber auch meine Mitarbeiter sicher fühlen. Es war in vielerlei Hinsicht ein Prozess des Bewusstmachens, was es eigentlich bedeutet, Führungskraft zu sein. In einem einjährigen Coaching konnte ich mich in Fachthemen einarbeiten und habe unterschiedliche Methoden kennen gelernt, etwa auch, wie ich ein gutes Mitarbeitergespräch führe. Das Bedeutendste war für mich der Austausch mit anderen Leitern. Wir haben uns gegenseitig unterstützt und beraten – und tun das auch weiterhin. Großartig zum Zwischendurch-Entspannen war ein Seminar für Lachyoga. Heute erinnert es mich immer mal daran, dass man mit Humor vieles leichter nehmen kann.«

»Hier wurde mir deutlich, wie wichtig Teamarbeit ist«
Christin Gruel

Christin Gruel
Assistenzteamleitung
Henriette-Herz-Ring

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In nur drei Jahren von der Berufsanfängerin zur Leiterin eines Wohnhauses – ich hätte selbst nicht gedacht, dass es so schnell gehen kann. Bei alsterdorf assistenz ost aber bin ich von Beginn an gefördert worden. Mit sieben anderen neuen Kollegen habe ich zunächst für ein Jahr an einer Nachwuchsförderung für Heilerziehungspfleger teilgenommen. Hier erst wurde mir deutlich, wie wichtig Teamarbeit ist, und dass man immer unterschiedliche Sichtweisen berücksichtigen muss, um eine Situation wirklich beurteilen zu können. Oder: Wie setze ich Konzepte aus der Ausbildung konkret in die Praxis um, etwa wenn ein Klient eine Krise hat? Dafür waren die Gespräche untereinander, aber auch die Hinweise eines externen Trainers sehr wertvoll. Genauso im Führungskräfte-Coaching, das ich schon beginnen konnte, noch ehe ich 2014 die Assistenzteamleitung in Neu-Allermöhe übernommen habe. In Rollenspielen haben wir dort u.a. Kritikgespräche geübt und gelernt, dass die Beziehung zum Mitarbeiter nicht gefährdet wird, wenn man sachlich bleibt. Heute habe ich deshalb das Gefühl, es kann alles kommen, ich krieg das hin.«

»Mir ist es wichtig, mich selbst weiterentwickeln zu können.«
Martin Wolter

Martin Wolter
Assistenzteamleitung
Edwin-Scharff-Ring

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Am Anfang habe ich mir meinen neuen Arbeitsplatz zunächst gründlich angeschaut. Dann kamen viele Fragen und dann wurden es allmählich auch wieder weniger. Immer aber gab es jemand, der mir weiterhelfen konnte. Denn ich habe gleich in den ersten Wochen nicht nur alle AnsprechpartnerInnen kennen gelernt: Ich bekam auch einen sogenannten Paten, das ist ein Kollege, der in einem anderen Wohnhaus als Assistenzteamleitung arbeitet. An ihn konnte ich mich als Quereinsteiger jederzeit wenden – ob es ums Dienstplanerstellen ging, das Kassenwesen oder herausforderndes Verhalten eines Klienten. So hab ich mich nie allein gefühlt, auch wenn ich räumlich gesehen auf mich gestellt und allein für ein Wohnhaus zuständig war und bin. Zum Einarbeitungskonzept bei alsterdorf assistenz ost gehören außerdem regelmäßige Reflexionsgespräche. Die Wertschätzung, die ich nicht nur dabei erfahre habe, gebe ich heute an meine MitarbeiterInnen weiter. Was mir daran auch sehr gut gefiel, war die Möglichkeit, umgehend die Fortbildungen zu bekommen, die ich noch brauchte, um mich im Alltag noch sicherer zu fühlen – darunter auch ein Führungskräftecoaching. Mir ist es wichtig, mich selbst weiterentwickeln zu können und verantwortlich gestaltend tätig zu sein. Dieser Raum wird mir hier gegeben. «

»Mit Kinaesthetics fühle ich mich freier im Kopf.«

Hamid Reza Mohammad-Zadeh
Mitarbeiter Assistenz
Cesar-Klein-Ring

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Gleich kommt der Bus, da helf’ ich mal eben einem Klienten beim Schuhanziehen und bück mich schnell runter – so ging das früher fast jeden Morgen, bevor die Klienten zur Arbeit fuhren. Zugleich hatte ich immer das Gefühl, keine Zeit zu haben. Seit ich aber berufsbegleitend Kinaesthetics erlernt habe, ist das anders: Jetzt gehe ich bewusst in die Knie, das ist besser für die Wirbelsäule. Und vor allem fühle ich mich freier im Kopf: Erst durch Kinaesthetics ist mir klar geworden, dass ich selbst bei Zeitdruck für alles genügend Zeit habe. Das war für mich das Überraschendste an dieser „Lehre von der Bewegungsempfindung“. 2013 konnte ich für sechs Monate einen Einführungskurs besuchen, 2014 folgten zwei Vertiefungsseminare. Die Dozenten zeigten uns, wie wir uns am besten bewegen, um Rücken- und Nackenschmerzen oder Kniebeschwerden vorzubeugen. Schließlich sind wir bei unserer Arbeit immer in Bewegung, Haltungsfehler schleichen sich da schnell ein. Ganz besonders, wenn wir Klienten dabei unterstützen, sich etwa vom Bett in den Rollstuhl zu setzen. Von Kinaesthetics profitieren unsere Klienten aber auch ganz unmittelbar, weil wir ihnen mehr zutrauen: Sie cremen sich jetzt etwa selbst die Beine ein, was wir früher – mit krummem Rücken – übernommen haben. Dadurch können sie ihren eigenen Körper besser wahrnehmen und bleiben selbst mobiler. Sogar auf dem Bogen mit den Tätigkeiten für den Tag ist inzwischen vermerkt: mindestens drei Minuten Zeit nehmen für Kinaesthetics. Wenn ich das lese, setze ich mich automatisch aufrecht hin. Daran denke ich inzwischen öfter auch zuhause. «

Anschrift

Steilshooper Straße 54
22305 Hamburg

Kontakt
Elisabeth Koliha

Elisabeth Koliha
Telefon 040. 69 79 81 13
Mobil 0173. 244 43 62

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